Der neue Trend: Modeshops verkaufen komplette “Styles” statt einzelner Artikel
Die Konkurrenz der Mode-Versender ist seit eh und je groß, und die klassischen Katalogversand-Anbieter haben natürlich in den letzten 10 Jahren heftige Konkurrenz aus dem Online-Segment bekommen. Wenn durch den harten Wettbewerb die Margen immer stärker unter Druck kommen, muss Wachstum bzw. absoluter Return vorwiegend aus Umsatzsteigerungen kommen. Wie man das unter anderem anstreben kann, zeigt das Modelabel DOCKERS in seinem Dockersshop. Hier verkauft man nicht mehr nur Einzelartikel wie Hosen oder Sweater separat, sondern bündelt sie als arrangierte “Styles”. Siehe zum Beispiel unter http://www.dockersshop.com/winter-style-10.html den “Dockers Fall / Winter Style #10″, einer Kombination aus dem “Dockers Fine Gauge Merino Crewneck Sweater” und einer “Dockers D2 Casual Twill – Dockers Hose”. Abgesehen von der individuell zu beantwortenden Frage, ob einem der jeweilige “Style”, d.h. die vorgestellte Mode-Kombination zusagt, ist aus unternehmerischer Sicht diese Bündelung verschiedener Bekleidungsartikel zu einem Set ein cleverer Schachzug. Man zeigt den Shop-Besuchern fertige Vorschläge für Dress-Kombinationen, und wenn der Shopbetreiber Glück hat, kauft der Kunde statt der einzelnen Hose, die er ursprünglich gesucht hat, doch gleich ein ganzes Set. Und statt 89 EUR für die Hose landen dann 169 EUR im Warenkorb an Umsatz. Bleibt abzuwarten, ob/wann auch Amazon und Co auf diese Strategie aufsteigen.
